Schweiz · Bodensee · Vorarlberg · Oberrhein

Der Fahrplan für die Schweiz und die Grenzregion.

Abfahrtszeiten, Haltestellen, Streckenkarte und Umsteigezeiten für 3556 Bus- und Bahnlinien — aus den offiziellen Fahrplandaten des Schweizer öffentlichen Verkehrs.

3556Linien mit Fahrplan
2388Orte und Haltestellen
25Kantone abgedeckt
5Nachbarländer im Netz
Netzkarte

Die Schweiz auf einen Blick

Jeder Punkt ist eine Ortsseite mit den Linien, Betrieben und Tarifen dieses Ortes. Die Farbe zeigt, welches Verkehrsmittel dort dominiert.

Bus und Stadtverkehr Bahn Schifffahrt Bergbahnen

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Die Punkte markieren Ortszentren, nicht einzelne Haltestellen.

Berg und Panorama

Zahnrad, Seil und Aussicht

Die Schweiz hat mehr Bergbahnen als jedes andere Land Europas. Diese acht halten Weltrekorde oder gehören zu den meistbesuchten Zielen des Landes.

Panoramastrecken

ZugStreckeWas ihn besonders macht
Glacier ExpressZermatt – Chur / St. MoritzDer «langsamste Schnellzug der Welt» braucht rund acht Stunden für 291 Brücken und 91 Tunnel über den Oberalppass.
Bernina ExpressChur / Davos – Tirano (I)Die Albula- und Berninalinie der RhB ist UNESCO-Welterbe; die Strecke führt ohne Zahnrad von 429 m auf 2’253 m.
GoldenPass ExpressMontreux – Interlaken OstSeit 2022 fährt der Zug dank Umspurtechnik ohne Umsteigen vom Genfersee ins Berner Oberland.
Gotthard Panorama ExpressLuzern – LuganoKombination aus Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee und Panoramazug über die historische Gotthard-Bergstrecke.
Luzern–Interlaken ExpressLuzern – Interlaken OstÜber den Brünigpass, die einzige Schmalspur-Zahnradstrecke im SBB-Fernverkehrsnetz.
Voralpen-ExpressSt. Gallen – LuzernVerbindet Bodensee und Vierwaldstättersee über den Ricken und den Seedamm bei Rapperswil.
Centovalli-BahnLocarno – Domodossola (I)Die Schmalspurbahn durch die «hundert Täler» überquert 83 Brücken.
Chocolate Train / Train du ChocolatMontreux – BrocSaisonaler Erlebniszug zur Schokoladenfabrik in Broc und nach Gruyères.
Panoramastrecken im Detail
Auf dem Wasser

Kursschiffe gehören zum Fahrplan

Auf den grossen Schweizer Seen ist das Schiff kein Ausflugsboot, sondern Teil des öffentlichen Verkehrs: GA und Halbtax gelten auf den meisten Kursen. Jedes Gewässer hat eine eigene Seite mit Gesellschaft, Saison und Kursen.

Meistgesuchte Fähr- und Schiffsverbindungen

VerbindungArtLänder Suchen / Monat
Horgen – MeilenAutofähreCH4410
Konstanz – MeersburgAutofähreDE3150
Romanshorn – FriedrichshafenAutofähreCH–DE2550
Biel – SolothurnKursschiffCH1780
Zürich – RapperswilKursschiffCH1770
Nyon – YvoireKursschiffCH–FR1070
Luzern – WeggisKursschiffCH1000
Luzern – VitznauKursschiffCH770
Alle Fähren und die vollständige Rangliste
Preise

Was der Schweizer ÖV kostet

Die Schweiz hat ein durchgehendes Tarifsystem: ein Billett gilt bei Bahn, Bus, Tram, Schiff und vielen Bergbahnen. Darüber liegen die regionalen Tarifverbunde.

Nationale Abonnemente

Halbtax50 % Rabatt im ganzen Land, ein Jahr gültigCHF 190
Halbtax ab dem 2. JahrTreuepreis bei automatischer VerlängerungCHF 170
Halbtax Jugend16 bis 24 Jahre, ErsterwerbCHF 120
Generalabonnement, 2. Klassefreie Fahrt im ganzen GA-NetzCHF 3’995
Generalabonnement, 1. KlasseErwachsene CHF 6’520
GA Jugend16 bis 24 Jahre, 2. KlasseCHF 2’780
GA SeniorenFrauen ab 64, Männer ab 65, 2. KlasseCHF 3’040
Junior-Karteeigene Kinder reisen in Begleitung gratisCHF 30

Stand August 2026, Quelle sbb.ch. Preisänderungen vorbehalten.

Wie das System aufgebaut ist

Der Direkte Verkehr ist die Klammer über fast allem: ein einziges Billett gilt für die ganze Reisekette, auch wenn unterwegs vier verschiedene Unternehmen fahren. Für kurze Fahrten innerhalb einer Region gelten stattdessen die Zonentarife der Tarifverbunde — davon gibt es rund zwanzig, und sie sind fast immer günstiger als das nationale Streckenbillett.

Der SwissPass ist keine Fahrkarte, sondern der Träger: GA, Halbtax und viele Verbundabos liegen als Berechtigung auf derselben roten Karte. Kontrolliert wird sie elektronisch.

Ein Einzelbillett in einer Stadtzone kostet je nach Verbund unterschiedlich viel. Die verbindlichen Preise stehen immer beim jeweiligen Tarifverbund — die Übersicht dazu finden Sie unter Verkehrsbetriebe und Tarifverbunde.
Tarife im Detail
Wer fährt wo

Tarifverbunde und Verkehrsbetriebe

In der Schweiz fahren über 250 Transportunternehmen unter einem gemeinsamen Fahrplan. Die Tarifverbunde regeln, welches Billett wo gilt.

TarifverbundGebietWebsite
Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)Kanton Zürich und angrenzende Gebiete, Zonentarifzvv.ch
Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW)Basel-Stadt, Basel-Landschaft sowie Teile von Aargau und Solothurntnw.ch
Libero-TarifverbundKanton Bern und südwestliches Solothurnlibero-tarifverbund.ch
Tarifverbund PassepartoutLuzern, Obwalden und Nidwaldenpassepartout.ch
Tarifverbund OstwindSt. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Glarus, beide Appenzell, Liechtenstein und der Bezirk Marchostwind.ch
Tarifverbund A-WelleKanton Aargau (ohne Bezirk Rheinfelden) und östliches Solothurna-welle.ch
Tarifverbund MobilisKanton Waadtmobilis-vaud.ch
Tarifverbund UniresoKanton Genfunireso.com
Tarifverbund FrimobilKanton Freiburg und der Waadtländer Broyebezirkfrimobil.ch
Tarifverbund ArcobalenoKanton Tessin und Bezirk Moesaarcobaleno.ch
Tarifverbund Onde VerteKanton Neuenburgondeverte.ch
Tarifverbund ZugKanton Zugtarifverbund-zug.ch
So funktioniert's

In vier Schritten zum Fahrplan

Suchen

Linie, Haltestelle oder Ort ins Suchfeld eingeben — auch eine blosse Liniennummer genügt.

Linie wählen

Die Vorschläge zeigen Nummer, Start und Ziel, damit Sie die richtige Variante einer Nummer erwischen.

Fahrplan lesen

Auf der Linienseite stehen alle Halte mit Abfahrtszeiten, dazu die Streckenkarte.

Umstieg planen

Der Umsteigefinder zeigt, welche Linien an denselben Halten abfahren und wie lange die Fahrt dauert.

Barrierefreiheit

Reisen ohne Hürden

Das Behindertengleichstellungsgesetz verpflichtet den öffentlichen Verkehr der Schweiz zu selbstständig nutzbaren Fahrzeugen und Haltestellen. In der Praxis ist der Ausbau je nach Bahnhof und Linie unterschiedlich weit.

Ein- und Ausstiegshilfe

Für Bahnhöfe ohne stufenfreien Zugang organisiert das SBB Contact Center Handicap kostenlos Personal mit Hublift. Anmeldung mindestens eine Stunde vor der Fahrt, in Ausnahmefällen zwei Stunden.

Contact Center Handicap

Kostenlose Nummer 0800 007 102, täglich von 05 bis 24 Uhr. Aus dem Ausland +41 800 007 102. Die Hilfeleistung selbst ist gratis.

Niederflur und Ansagen

Stadtbusse und Trams sind praktisch flächendeckend niederflurig, mit ausklappbarer Rampe. Akustische und optische Haltestellenansagen sind Standard, taktile Leitlinien führen durch die grossen Bahnhöfe.

Fahrinfo zeigt Fahrpläne, aber keine tagesaktuelle Auskunft über defekte Lifte oder kurzfristige Umleitungen. Prüfen Sie vor einer Reise mit Assistenzbedarf immer die Angaben des ausführenden Unternehmens.
Barrierefreiheit im Detail
Fragen

Häufige Fragen zum Schweizer ÖV

Woher stammen die Fahrpläne auf Fahrinfo?

Grundlage sind die offiziellen Fahrplandaten des schweizerischen öffentlichen Verkehrs, die die Geschäftsstelle SKI im Auftrag des Bundesamts für Verkehr auf opentransportdata.swiss veröffentlicht. Fahrinfo bereitet diese Daten je Linie auf und ergänzt sie um Karten und Umsteigehinweise.

Ist Fahrinfo ein Verkehrsunternehmen?

Nein. Fahrinfo ist ein unabhängiges Verzeichnis. Wir verkaufen keine Billette, betreiben keine Linien und können keine Reservationen oder Erstattungen bearbeiten. Dafür wenden Sie sich an das jeweilige Transportunternehmen.

Sind die Zeiten in Echtzeit?

Nein. Fahrinfo zeigt den publizierten Soll-Fahrplan. Verspätungen, Ausfälle und kurzfristige Umleitungen sind darin nicht enthalten — dafür brauchen Sie die Echtzeitauskunft des Unternehmens oder der offiziellen App.

Was ist der SwissPass?

Eine rote Chipkarte, die als Träger für Abonnemente dient. GA, Halbtax und viele Verbundabos werden elektronisch darauf hinterlegt; im Zug wird die Karte gescannt. Die Karte selbst ist kein Billett.

Was kostet das Halbtax?

CHF 190 beim Ersterwerb für Erwachsene, ab dem zweiten Jahr CHF 170 als Treuepreis. Jugendliche von 16 bis 24 zahlen CHF 120. Es halbiert den Preis fast aller Fahrten im öffentlichen Verkehr der Schweiz.

Lohnt sich ein Generalabonnement?

Das GA der 2. Klasse kostet CHF 3’995 im Jahr. Als grobe Faustregel lohnt es sich ab etwa 100 bis 120 längeren Fahrten pro Jahr — wer nur pendelt, fährt mit einem Strecken- oder Verbundabo meist günstiger.

Was bedeutet Taktfahrplan?

Die Züge fahren jede Stunde zur gleichen Minute ab, auf stark befahrenen Strecken im Halbstunden- oder Viertelstundentakt. Dadurch passen die Anschlüsse in den Knotenbahnhöfen aufeinander, ohne dass man den Fahrplan auswendig kennen muss.

Was ist der Unterschied zwischen IC, IR, RE und S-Bahn?

Der InterCity (IC) verbindet die grossen Zentren mit wenigen Halten, der InterRegio (IR) hält zusätzlich in mittleren Städten, der RegioExpress (RE) bedient die Region mit mehr Halten, und die S-Bahn hält praktisch überall im Agglomerationsnetz.

Gilt das GA auch auf Bergbahnen und Schiffen?

Auf fast allen Kursschiffen ja. Bei Bergbahnen ist es unterschiedlich: manche Strecken sind vollständig im GA enthalten, viele gewähren nur eine Ermässigung von 25 oder 50 Prozent, und einzelne Gipfelbahnen sind gar nicht eingebunden. Massgebend ist die Angabe der jeweiligen Bahn.

Wie viel zahlen Kinder?

Kinder unter sechs Jahren fahren in Begleitung gratis. Von sechs bis sechzehn gilt der halbe Preis. Mit der Junior-Karte für CHF 30 im Jahr reisen die eigenen Kinder in Begleitung eines Elternteils kostenlos.

Kann ich mein Velo mitnehmen?

In den meisten Zügen ja, mit einer Velo-Tageskarte und in Fernverkehrszügen zu Stosszeiten mit obligatorischer Reservation. In Bussen und Trams ist die Mitnahme meist nicht erlaubt; klappbare Velos gelten als Gepäck.

Was ist ein Sparbillett?

Ein kontingentiertes, an einen bestimmten Zug gebundenes Billett zu reduziertem Preis. Es ist nur für die gebuchte Verbindung gültig, nicht umtauschbar und wird je nach Auslastung angeboten.

Fahren nachts Busse und Züge?

In den grossen Agglomerationen ja: Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne und Luzern betreiben in den Nächten auf Samstag und Sonntag ein Nachtnetz. Meist wird ein Nachtzuschlag zusätzlich zum normalen Billett verlangt.

Warum finde ich eine bestimmte Linie nicht?

Fahrinfo veröffentlicht laufend weitere Linien. Wenn eine Linie fehlt, ist sie noch nicht aufbereitet — schreiben Sie uns über das Kontaktformular, dann nehmen wir sie in die Warteschlange.

Warum stehen deutsche und österreichische Linien auf einer Schweizer Seite?

Weil der Verkehr an der Grenze nicht aufhört. Linien wie Lörrach–Weil am Rhein, Konstanz–Kreuzlingen oder Bregenz–Lustenau werden von beiden Seiten der Grenze genutzt und gehören in denselben Fahrplan.

Fahrplandaten: opentransportdata.swiss (Geschäftsstelle SKI im Auftrag des Bundesamts für Verkehr). Preisangaben nach sbb.ch, Stand August 2026. Alle Angaben ohne Gewähr.