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S-Bahn in der Schweiz

Die S-Bahn ist in der Schweiz keine Grossstadt-Ausnahme, sondern Standard: acht Netze decken die Agglomerationen ab, zwei davon überschreiten die Landesgrenze.

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Überblick

Die S-Bahn-Netze der Schweiz

Eine S-Bahn unterscheidet sich vom Regionalzug durch den festen Takt, die dichte Haltestellenfolge und die Einbindung in den städtischen Zonentarif. Wer ein Stadtbillett hat, kann damit auch S-Bahn fahren — das macht sie in vielen Städten faktisch zur Metro.

Die S-Bahn Zürich war 1990 die erste ihrer Art in der Schweiz und ist bis heute die grösste. Der jüngste Zuwachs ist der Léman Express, der seit 2019 Genf mit Annemasse, Thonon und Evian verbindet und aus zwei getrennten Netzen eines gemacht hat.

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Fragen

Häufige Fragen

Wo hört die S-Bahn auf und wo fängt der Regionalzug an?

Die Grenze ist fliessend. Als S-Bahn gilt, was im festen Takt fährt, dicht hält und in den städtischen Zonentarif eingebunden ist.

Gilt mein Zonenbillett in der S-Bahn?

Ja, innerhalb des jeweiligen Tarifverbunds. Beim Überschreiten der Verbundgrenze brauchen Sie ein Billett des Direkten Verkehrs.

Welche S-Bahn fährt ins Ausland?

Der Léman Express nach Frankreich, die Basler S-Bahn nach Deutschland und ins Elsass sowie TILO im Tessin nach Italien.

Fahrplandaten: opentransportdata.swiss (Geschäftsstelle SKI im Auftrag des Bundesamts für Verkehr). Preisangaben nach sbb.ch, Stand August 2026. Angaben ohne Gewähr.